Veränderung...

Unser ganzes Leben, ja sogar die ganze Welt besteht aus ständiger Veränderung. Und dennoch fällt es uns immer wieder schwer Veränderungen pro aktiv anzugehen. Warum ist das so? Vor allem, weil wir festhalten. Häufig verhalten wir uns wie Klammeräffchen.

Wir mögen zwar das was ist nicht so gern, aber wir haben noch mehr Angst vor dem was kommen könnte. Dass uns dieses Festhalten davon abhält Neues und Schönes zu erleben, haben wir in dem Moment nicht vor Augen, weil Angst und Unsicherheit jeglichen Raum im Denken und Fühlen vereinnahmen.

Das Leben ist aber dynamisch und diese andauernde Reise setzt nun mal voraus, Dinge hinter sich zu lassen. Menschen, die schon häufiger etwas verändert haben, wagen mehr. Sie lernen immer wieder das Neue kennen und fürchten sich nicht mehr davor. Z.B. Menschen, die aus beruflichen Gründen schon öfter umziehen mussten.

Und gerade erst hat sich aus einer längeren Bekanntschaft nun auch eine wahre Freundschaft erschlossen. Ein anderes berufliches Projekt steht an und wieder ist ein Umzug und somit ein Neuanfang an der Tagesordnung. Ein Albtraum für den einen, ein Abenteuer für den anderen...

Menschen, die Veränderungen gewohnt sind, kennen auch ihre Schokoladenseite. So lernt jemand, der aus beruflichen Gründen regelmäßig umzieht z.B. viele Städte kennen und hat womöglich in jeder Stadt einen Freund.

Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen: Ich erinnere mich an keine Veränderung, die ich bereute. Dafür erinnere ich mich an all die neuen Dinge, die jede Veränderung mit sich brachte. Ich genieße den frischen Wind einer Veränderung, schöpfe daraus neue Impulse und Kraft.

Wenn wir nicht in unserer gewohnten Routine sind, sind wir außerdem aufmerksamer und scharfsinniger und auch kreatives Denken wird angestoßen. Dies könnte der Antrieb für einen Schöpfungsprozesses sein!

Fazit: Der Gedanke fühlt sich ungemütlich an, daran zu denken, wie es sein könnte, wenn man etwas loslässt. Doch wenn man es dann tut, wird man positiv überrascht.

Veränderung & Loslassen lassen sich üben

Du musst nicht gleich dein Mammut Projekt angehen. Versuchs eher mit täglichen, kleinen Übungen. Versuche jede Woche etwas Neues zu tun:

*Besuche ein neues Lokal, wo du niemanden kennst, z.B. einem lokalen Stammtisch.

*Nehme jedes Mal einen anderen Fußweg, als den gewohnten, vom Bäcker nach Hause.

*Tue etwas, was du schon lange machen wolltest, z.B. dich für einen Kurs anmelden.

Tue einfach neue Dinge und schaue wie es dir davor, während der Veränderung und danach geht. Und beobachte dann, wie sich dein Gefühl verändert, wenn du regelmäßig loslässt und etwas Neues tust. Ich bin mir sicher, du wirst positiv überrascht sein!

In diesem Sinne: Lasse los, dann hast du beide Hände frei!